Adipositasprävention für sozial benachteiligte Kinder
18.05.09 (Ernährung, Prävention)
Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, besonders solche mit Migrationshintergrund, leiden häufiger an Gesundheitsstörungen, die mit ihrer Ernährung zusammen hängen. Die Bemühungen von Krankenkassen, Verbraucher-Zentralen etc., diesen Kindern und ihren Familien eine gesunde Lebensweise nahe zu bringen, führen bisher vielfach nicht zum gewünschten Erfolg.
Das Institut für Soziologie der Leibniz Universität in Hannover und das KATALYSE-Institut für angewandte Umweltforschung in Köln haben eine fachübergreifende Studie, die neue Wege der Adipositas-Prävention für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aufzeigen soll, gestartet.
Wissenschaflter verschiedener Disziplinen - beispielsweise Soziologen und Ökotrophologen - beschäftigen sich dabei mit der Frage, wie solche Präventionsangebote erfolgreicher gestaltet werden können.
Dabei wird besonders Wert gelegt auf:
- zielgruppengemäße Ansprache (Aufmerksamkeitsfilter),
- gruppenspezifische Wirksamkeit (Handlungsrelevanz),
- geschlechtsspezifische Handlungs- und Erfahrungsmuster bei den Zielgruppen (Gendersensitivität) und
- Stigmatisierung.
Mehr Infos beim KATALYSE-Institut.