Fitness & Ernährung

Busfahren gegen Rückenschmerzen

23.03.09 (Fitness, Gesundheit, Prävention)

Ein Teil der öffentlichen Busse in Tokio wird zu Gesundheits-Fahrzeugen mit einer hervorragenden Ausstattung:

Im hinteren Teil dieser Busse gibt es mehrere “Wassersitze” für Menschen mit Rückenleiden: Die superweichen Sessel sollen die Wirbelsäulen der Fahrgäste entlasten. Nackenmasseure kümmern sich um die Verspannungen der Fahrgäste.

Besonders Allergiker profitiern davon, dass die Luft im Bus durch Filter in der Decke von Pollen und Staub befreit wird. Zudem verteilt der Fahrer an jeder Haltestelle Krätuertees.

Dieser “Luxus” soll in Tokio bald flächendeckend eingesetzt werden:

“Laut einer neuen Studie leben in der japanischen Megastadt nämlich überdurchschnittlich viele Menschen, die unter Stressattacken und Rückenproblemen leiden. Einsteigen dürfen aber auch Gesunde: Denn die Busfahrt soll vor allem vorbeugend wirken - deshalb ist jeder willkommen, und das zum normalen Fahrpreis!”

Geniale Päventions-Maßnahme - die Leute müssen nicht einmal extra Zeit dafür aufbringen, und Kosten entstehen auch nicht. Beneidens- und nachahmenswert!

Nur schade, dass diese Nachricht der “Fake des Monats” aus dem Geolino-Heft vom März 2009 ist. :-(

Auch die Bus-Passagiere in Tokio werden bis auf weiteres andere Maßnahmen zur Vorbeugung von Rückenschmerzen und zum Stress-Abbau ergreifen müssen… :-)

3 Kommentare

  • 1
    Stadtelch:

    Ach mensch, jetzt wollte ich meiner Frau was gutes tun und sie nach Tokio schicken. Dort hätte sie zwei Wochen lang den ganzen Tag Bus fahren können und wäre mit einem entspannten Rücken zurück gekehrt. (Und ich hätte zwei Wochen lang zuhause Ruhe gehabt ;o)).

  • 2
    Nicole:

    Für das, was der Flug kostet, kannst du sie auch zwei hier zwecks Wellness wohin schicken ;-)
    Oder fährt sie so gern Bus? Vielleicht haben ja die “Bayern” noch einen Platz frei in ihrem Bus - der ist eh viiieeel besser ;-)

  • 3
    Heiko Zaenker:

    Da die Japaner einen großen Teil ihrer Lebenszeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringen ist es logisch, dass Busse zu Wohnzimmern werden. Wenn die Verantwortlichen in den deutschen Öffentlichen Verkehrsbetrieben schlau sind, dann verkaufen sie die rüttelnden Sitze in ihren Bussen als Rückentraining.

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