Fitness & Ernährung

Doch - Rad fahren macht Spaß!

24.05.09 (Bike, Training, Wie jetzt?)

Zum Klettern braucht es zwei (mal abgesehen vom Bouldern - und selbst da macht ein “Spotter” Sinn…), radeln kann man auch gut alleine. Trotzdem: zu zweit ist schöner… und weniger anstrengend. ;-)

Bei der Streckenauswahl halte ich mich raus, die darf Mann je nach Tagesform und Trainingsschwerpunkt festlegen - ich hab kein Problem damit: Wenn er mal nicht so gut drauf ist, dann fahr ich trotzdem brav hinterher, und wenn die sieben bis zehn fiesesten Anstiege im Umkreis (gern auch mehr als jeden nur einmal) in 100 km gepackt werden müssen - zwecks Training für den Frankenwald-Radmarathon … ja mei, des geht scho’. ;-)

Mal mehr mal weniger gut. Und weil Frau ja irgendwie zyklusgesteuert ist, und es auch Sinn macht, das Training ein bisschen danach auszurichten, weiß sie meistens vorher, wann “weniger gut” ist. Und dann sollte Mann (der darauf hingewiesen wurde, dass dies der Fall ist) das doch bitte berücksichtigen, weil Situationen, die an anderen Tagen als den “denkbar ungünstigsten des Monats” durchaus Spaß machen oder Ehrgeiz wecken, dann nämlich nur noch als provozierend empfunden werden und entspechend heftige Reaktionen hervorrufen können.

Es ist ok, dass er es ständig darauf anlegt, dass ich “abreißen” lasse und irgenwann nach vorne schreie, er soll langsamer machen. Das wird nur passieren wenn’s gar nicht anders geht.

30 kg Mehrgewicht bringen bergab so einiges. Gut, kann man durch Treten ausgleichen.

Ich weiß, ich fahr zu weit links, trotzdem ist es wichtig, immer wieder daran erinnert zu werden. Aber ich fahr halt ungern meinem Vordermann hinten drauf (oder von der Straße runter), wenn der - warum auch immer - plötzlich mal langsamer wird. Rechts rüber fahren kann ich immer noch, wenn einer kommt, der Platz braucht…

Ich versteh’ schon, wenn jemand, der die ganze Zeit vorne fährt (v.a. bei Gegenwind), sich aufregt, wenn der (die), der (die) die ganze Zeit von seinem Windschatten profitiert, an kurzen Anstiegen regelmäßig vorbeizieht.

Wir hängen noch 5 km dran, weil man’s da so schön laufen lassen kann. Dass man danach noch mal einen Berg hoch muss, gehört einfach dazu.

Ein “Ich mag nicht mehr” wird erst akzeptiert, wenn ich mir über die Zunge gefahren bin, umgekippt oder zumindest Teile der letzten Mahlzeit ohne sie zur Energiegewinnung genutzt zu haben, wieder hergebe.

Es macht einfach Spaß! Nur an bestimmten Tagen machen diverse Kleinigkeiten eben keinen. Lassen will ich’s dann aber doch nicht, noch dazu wenn schon das Wetter nach Radeln schreit. :-)

Und irgendwie ist es auch witzig, am nächsten Tag ständig zu hören, dass jemand seine Beine “schon irgendwie merkt”…

Diese Ausführungen sind zwar nicht rein fiktiv, aber maß- und schamlos übertrieben. ;-)

Ach so - die Reaktionen… Die kann ich hier niemandem zumuten…

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