Fitness & Ernährung

Fitness - Was ist das?

22.03.09 (Fitness, Gesundheit)

Vor ein paar Tagen habe ich auf “pimp yourself” die Leser um ihre Definition von “Fitness” gebeten. Dass dieses Blog hier der Grund dafür war, dürfte inzwischen klar sein. ;-)

Die Antworten waren teilweise einfache Beispiele (wenn man die Treppe statt dem Aufzug nimmt), lieferten aber auch sehr komplexe Auffassungen von “Fitness”:

“Den gestellten Anforderungen gewachsen zu sein, körperlich, geistig und sozial anpassungsfähig, und in der Harmonie der motorischen Hauptbeanspruchungen zu sein.”

Oder wie Volker es ausdrückt:

“Für mich bedeutet Fitness sich einfach rund um wohl zu fühlen, mit seinem Körper und Geist im Einklang zu sein, unabhängig von den so angepriesenen Schönheitsidealen.”

Kann man sich dabei einfach mal auf die körperliche Ebene beschränken? Erkenntnisse, Erfahrungen und letztlich auch Definitionen lassen sich einerseits auf die mentale und emotionale Ebene übertragen und andererseits greifen diese Ebenen sowieso ineinander. Wie sonst ließen sich die immer zahlreicher werdenden “Body & Mind”-Kurse im Angebot von Fitness-Studios erklären? ;-)

Fitness - to fit - passen, heißt zunächst angepasst sein, bzw. den Anforderungen zu entsprechen. Wenn es wegen der Omnipräsenz von Aufzügen und Rolltreppen nicht erforderlich ist, Treppen zu steigen, dann ist doch auch einer “fit” (= an diesen Umstand angepasst), der eine Treppe nicht ohne völlig aus der Puste zu kommen hochkommt.

Natürlich sind die Anforderungen von “außen” nicht immer derart niedrig (obwohl sich dafür noch genügend weitere Beispiele finden lassen), es geht auch fordernd und anspruchsvoll.

Außerdem gibt es die Ansprüche, die man selbst an sich stellt, weil man ein bestimmtes Ziel erreichen will: Eben trotz Aufzug die Treppe hoch zu kommen. Insofern ist “Fitness” eine individuelle bzw. “keine allgemeine, sondern eine spezielle” (wie ein Blogger, den ich leider nicht mit Namen ansprechen/nennen kann, meint) Sache.

“Unsere Kräfte können wir abschätzen, aber nicht unsere Kraft. Die Umstände verbergen und zeigen uns dieselbe nicht nur, - nein! sie vergrössern und verkleinern sie. Man soll sich für eine variable Grösse halten, deren Leistungsfähigkeit unter Umständen der Begünstigung vielleicht der Allerhöchsten gleichkommen kann: man soll also über die Umstände nachdenken und keinen Fleiss in deren Beobachtung scheuen.”

Friedrich Nietzsche; Morgenröte

So ist auch Fitness kein statischer Zustand, sondern erfordert ständiges Beobachten und Überdenken der (externen und internen) Anforderungen - aber auch der Ressourcen - und entsprechendes Handeln (Reagieren, Modifizieren).

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