Gesundheitsrisiko Büroarbeit
15.04.09 (Ernährung, Fitness, Gesundheit, Prävention)
Falsche Haltung, schlechtes Essen, wenig Bewegung, Dauerstress - damit der Job nicht krank macht, gibt Für Sie Tipps zur Vorbeugung, und kommt erst einmal mit der Statistik:
“Kein Wunder, dass laut einer diesjährigen Studie der Deutschen Angestellten Krankenkasse Muskel-Skelett-Erkrankungen die häufigsten Ursachen für Fehltage sind. Mit 22 Prozent liegen Rückenschmerzen und Maus-Arm noch vor Erkältungen.”
Man soll also den Arbeitsplatz auf die eigenen Bedürnisse abstimmen, sich bedarfsgerecht und vollwertig („Zum Beispiel ein Obstkorb statt der üblichen Süßigkeitenschublade.“ - Wo doch Schokolade beim Denken hilft und sowieso gesund ist…
) ernähren und sich mehr bewegen.
“Wir sitzen einfach zu viel und sollten deshalb jede Möglichkeit zum Haltungswechsel und zur Bewegung nutzen.(…) Denn jede noch so kleine Bewegung ist gut für die Bandscheiben.”
Dazu kann man Bürogymnastik machen und/oder Bewegung nebenbei einbauen - beim Telefonieren aufstehen, mit dem Kollegen nicht per Mail kommunizieren sondern hingehen, das Auto weiter weg parken, zwei Stationen früher aus dem Bus steigen oder gleich mit dem Rad fahren etc.
Weil Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz Betriebsklima und Leistungsbereitschaft fördern (Das steigert Qualität und Produktivität und verringert krankheitsbedingte Fehlzeiten) beschäftigt sich auch die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) mit Zusammenhängen zwischen Rückenerkrankungen und Rückenschmerzen und biomechanischen, psychischen, aber auch sozialen Arbeitsbedingungen. Die VBG versucht, die möglichen Betroffenen am Arbeitsplatz zu erreichen, denn es reicht nicht zu wissen, was gut ist für den Rücken, man muss es auch umsetzen - zum Beispiel mit dem E-Learning-Programm „Rückenprävention oder: Mein Schweinehund und ich“. Es bietet unterhaltsame, interaktive Informationen sowie Tipps für den Rücken – aus einer ganzheitlichen Perspektive, und nicht nur im Büro. Es richtet sich ganz bewusst nicht an diejenigen, die bereits unter Rückenerkrankungen leiden.
Das Programm beeinhaltet sechs Kapitel, vom Bewusstmachen des eigenen Rückentags bis zum Rückencoach mit Selbstchecks und individuell zusammenstellbaren Rückenübungen, die mittels Rücken-Timer in den Alltag eingeplant werden können.


11.07.09 um 13:00
[...] draußen und drinnen, für zu Hause und für’s Büro (von wegen dynamisch sitzen…), für Kinder - sobald sie groß genug sind, Schwangere [...]