Kinder imitieren gesundheitsriskante Ernährungsgewohnheiten ihrer Eltern
30.03.09 (Ernährung, Lebensmittel)
Wenn sich Kinder später zu Fast-Food-Freaks entwickeln, sind die Eltern nicht ganz unschuldig. Denn Vorliebe der Kleinen für Big Mac, Mac Nuggets und Happy Meals war laut einer kalifornischen Studie umso stärker ausgeprägt, je häufiger die Eltern mit ihnen zu Gast in den Schnellrestaurants von McDonald’s waren. (Effects of Fast Food Branding on Young Children’s Taste Preferences)
Wäre interessant, welchen Einfluss es hat, ob und was die Eltern in dem Laden essen - gibt ja schließlich speziell für die diätbewusste Mami den Salat…
Bei der Lebensmittelauswahl - im Versuch eine Spielsituation mit Lebensmittel-Einkauf - gilt ähnliches Imitationsverhalten:
“Das Alter des Kindes (2-6 Jahre) spielte ebenso wenig eine Rolle wie das Geschlecht und das Bildungsniveau der Eltern war ebenso unerheblich wie die Zahl und Ausstattung der Fernseher im Haushalt. Ein sehr enger Zusammenhang wurde dann aber deutlich, wenn man das Einkaufsverhalten der Eltern berücksichtigte. Kauften diese überwiegend ungesunde Lebensmittel ein, dann verhielten sich auch die Kinder ausnahmslos so. Waren die Eltern in ihrer Auswahl der Speisen und Getränke eher gesundheitsbewusst, dann zeigten Kinder sich auch von dieser Haltung beeinflusst.”
Dieses Imitationsverhalten von Kindern gibt es natürlich nicht nur im Bereich Essen-Ernährung.
Video als Denkanstoß bei Lebensgestaltung.
