Männer essen anders - Frauen auch
13.05.09 (Ernährung, Gesundheit)
Männer essen Butter-Käse-Wurst-Stullen, Frauen essen Schnittchen (mit Gemüse-Rohkost und Margarine drauf
). Inwieweit das jeweils Bestandteil einer “Diät” - auch das (werk-) tägliche Pausenbrot/-Sandwich etc. ist Teil des Lebensstils - ist…? Die meinen wohl mit Dauerdiät eine zum Abnehmen. Seh ich zwar anders, aber was soll’s.
Gender wird als soziale (und kulturelle) Konstruktion und Inszenierung der Geschlechter verstanden, die über die Dualität des biologischen Geschlechts hinausgeht. Über Verhaltens-/ Handlungsweisen wird Männlichkeit oder Weiblichkeit hergestellt (doing gender).
Diese Inszenierung findet auch im Bereich Essen/Ernährung statt.
Ein bunter Salatteller oder ein ordentliches Steak - spätestens hier scheiden sich die Geister der Geschlechter. Fest steht: Männer essen weniger Obst und Gemüse als Frauen, dafür aber doppelt soviel Fleisch und Wurst. Frauen scheinen “Dauerdiät” zu halten, Männer essen um satt zu werden, wann sie wollen und worauf sie Lust haben. Woher kommt dieses Essverhalten, in welche Richtung entwickelt es sich und was heißt das für die Kommunikation rund um eine gesunde Ernährung? Diesen Fragen ist das 12. aid-Forum nachgegangen: “Männer wollen mehr, Frauen wollens besser”.
Was dabei herausgekommen ist, kann man als “Hörfunkbeitrag” anhören (mp3) oder lesen (PDF).

18.05.09 um 07:37
[...] Handlungs- und Erfahrungsmuster bei den Zielgruppen (Gendersensitivität) [...]
16.09.09 um 14:47
[...] auch das Stück Kuchen oder Torte beim an sich schon geschlechtsspezifischen Kaffeeklatsch ist typisch weiblich - gefährdet den [...]
02.05.11 um 16:27
[...] könnten wir noch darüber nachdenken, welche Mahlzeiten typisch weiblich oder typisch männlich (Gender in Nutrition…) [...]