Fitness & Ernährung

Mountainbike-Stopp in Münchner Isarauen

17.04.09 (Bike, Outdoor, Sport)

Die sogenannten Isar-Trails sind ein wahres Eldorado für Mountainbiker. Von München aus Richtung Pullach ziehen sich verwunschene Radwege durch das Isar-Tal. Nun fürchten Radler, dass damit bald Schluss sein könnte. Einen Mountainbike-Parcour, den die Biker in einem Bombenkrater selbst angelegt haben und der seit 30 Jahren besteht, hat das Landratsamt München bereits in einer Nacht- und Nebelaktion zuschütten lassen. Und das obwohl die Stadt in Fremdenverkehrsführern noch letztes Jahr damit geworben hat. Die Biker haben jetzt Angst, dass sie in Zukunft mit dem Auto in die Berge fahren müssen, um ihren Sport auszuüben. Zu Lasten der Umwelt und zum Ärger der dortigen Wanderer.

Das Bayerische Fernsehen berichtete in der Sendung quer. (->Video zum Beitrag Wilde Natur statt wilder Biker)

Die Deutsche Initiative Mountainbike DIMB e.V., der DAV-M97 und Stefan Herrmann rufen zu einer Demonstration am Samstag, den 25. April 09 ab 15.00h auf dem Marienplatz in München auf!

Alle Mountainbiker im Großraum München werden aufgerufen, sich an der friedlichen Versammlung und der Unterschriftenliste zu beteiligen.

3 Kommentare

  • 1
    Stadtelch:

    Ja - die geliebten Nacht- und Nebelaktionen… damit schützt man sich ja hervorragend vor Protesten der Bevölkerung und stellt sie vor vollendeten Tatsachen. Habe das ganze ja bereits über die entsprechenden Magazine verfolgt und finde es mal wieder typisch für Deutschland.
    Angeblich scheint diese “Wilde Strecke” ja zu gefährlich, da es in der Vergangenheit ja sogar Todesfälle gab - und dann noch die armen Bäume… Meinem Gefühl nach, ist die Sache in München wohl eher jemandem ein persönlicher Dorn im Auge und hat mit den angeführten Gründen seeeehhhrr wenig zu tun.
    Bei der Errichtung von Skiliftanlagen und Skipisten stört die Gefahr für Wald und Mensch doch auch nicht .
    Söhnchen war am Wochenende im Bikepark-Winterberg. Eine schöne Anlage auch mitten im Wald und bestimmt nicht weniger gefährlich - einzig man zahlt Eintritt. Vielleicht bekommt München ja auch bald einen offiziellen Bikepark - und die Stadt, sowie einige Großkopferte können dann dort mitverdienen.
    Wundern würd’s mich nicht…

  • 2
    Nicole:

    Dann hätten sich die Verantwortlichen in München vielleicht vorher überlegen sollen, ob sie das Gelände statt es platt zu machen nicht besser einzäunen und Entritt verlangen sollen hätten…???

  • 3
    Stadtelch:

    Nein, nein… das wäre gewiss zu auffällig. Der Bikepark kommt an eine andere Stelle. Im Krater wird jetzt erstmal aufgeforstet - in ein paar Jahren dann alles wieder platt gemacht und etwas anderes gebaut.
    Bei Lutz um die Ecke wird übrigens auch gerade einer gebaut - auf ‘ner alten Mülldeponie. Das ist doch eine positive Nutzung ;o)

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