Fitness & Ernährung

Schöner kommen

26.01.10 (Gesundheit, Kleingeräte, Prävention, Training)

Was das ist? Weder ein Ohrenstöpsel für Synchronschwimmer noch ein Gehörschutz für den Hochfrequenzbereich. Mit den Ohren hat es gar nichts zu tun, dafür ist es dann doch zu groß. Es ist auch keine Notfall-Lösung für tropfende Wasserhähne oder eine neue Lolli-Creation - obwohl es doch wahrscheinlich ist, dass jemand das Teil ableckt. Was vor Gebrauch sogar Sinn, und danach vielleicht dem/der einen oder anderen Spaß machen kann.

Das “Ding” ist ein Trainingsgerät und zwar ein ziemlich kleines. Kleingerät also… ;) Fragt sich nur: Wofür?

Dass ein trainerter Beckenboden so einige Vorteile (Inkontinenz, Rückenschmerzen, Orgasmusfähigkeit,…) hat, wissen wir schon. Dass es mit dem Training nicht unbedingt einfach ist, auch.  Also sucht Frau (ich mal wieder… ;) ) nach Dingen, die das Bebo-Training erleichtern oder vereinfachen ohne dabei zu bewirken, dass Frau sich bei der Anwendung komplett bescheuert vorkommt.

Ob sie sich dazu mit dem von  Hon. Prof. DDr. Karl F. Stifter nach “modernsten sportmedizinischen und psychologischen Erkenntnissen über Muskelaufbau und Training” entwickelten Beckenboden-Trainingsgerät c.o.m.e. anfreuden kann?

Es soll der Anwenderein erleichtern, ein Bewusstsein für die Köperregion zu entwickeln und das Training so effizient wie möglich zu gestalten, indem es ein Feedback darüber liefert ob die richtigen Muskeln auf die richtige Weise kontrahiert wirden.

“Ziehen Sie den Beckenboden-Muskel mindestens 4 Sekunden fest zusammen. Entspannen Sie 8 Sekunden lang. Wenn sich beim Anspannen das Stäbchen senkt und beim Entspannen hebt, haben Sie den richtigen Muskel betätigt. Wiederholen Sie dies wenn möglich ca. 30 Mal.”

Äh - nur ein Muskel?! Das lässt mich schon mal an der Kompetenz der Erfinder/Hersteller/Vertreiber zweifeln. Mehr erfährt man, wenn man dem Link zu come.info auf Stifters Seite (s.o.) folgt.

Naja - wirklich schön ist das Teil ja nicht. Und die Sache mit den Stäbchen… Wie muss ich mich beim Training dann verrenken? Oder sollte ich meine Beckenbodenübungen dann vor dem Spiegel machen? Mag auch nicht jede.

Wer das Beckenbodentrainig wegen Inkontinenz - auch präventiv machen - will, hat mit c.o.m.e. wohl leider Pech gehabt. Und - auch nicht ganz unwichtig - ein “nebenbei” Trainieren im Alltag ist auch nicht möglich.

Tja… weitersuchen! Wie schon erwähnt, ich suche nach einem “Gerät” (wenn ich Trainer schreibe kommen womöglich mache auf zweideutige Gedanken ;) ), das funktioniert, mit dem das Training Spaß macht und das auch optisch und haptisch ansprechend ist. Letzteres trifft zwar auch auf High Heels zu, aber ob die wirklich Spaß machen? :roll:

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